Surfboard Balance Yoga: Hol dir das Surfer Feeling in dein Yoga-Studio

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Hast du Sehnsucht nach dem Meer? Vermisst du es, dich auf dein Surfbrett zu legen und Wellen zu reiten? Oder bist du passionierter Yogi und auf der Suche nach neuen Herausforderungen? Auf all diese Fragen gibt es eine Antwort: Surfboard Balance Yoga. Der Name lässt schon erahnen, dass du Yoga auf einem Surfbrett machst. Doch was genau steckt dahinter, was ist das für ein Gefühl und welche Vorteile bringt es mit sich?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen und die neue und unbekannte Yoga-Art Surfboard Balance Yoga besser kennenzulernen, waren wir zu Besuch bei Jeanette. Jeanette hat mehrere Ausbildungen als Yoga Lehrerin absolviert und bietet in ihrem Yoga-Studio in Köln Lindenthal Surfboard Balance Yoga an. Wir verraten nur so viel: Wir haben es im Anschluss an das Interview und den Videodreh direkt selber ausprobiert ;-) Aber lest selbst:

Liebe Jeanette, erklär uns doch bitte zum Start, was genau Surfboard Balance Yoga ist?

Grundsätzlich machst du beim Surfboard Balance Yoga traditionelles Yoga. Der große Unterschied ist, dass du nicht wie sonst auf einer Matte, sondern auf einem Surfboard Yoga machst. Das heißt, du machst Yoga in einer instabilen Umgebung. Dadurch schaffst du eine Erweiterung deiner Yoga Praxis und schaffst eine Festigung deiner Balance zwischen Körper und Geist. So sieht's aus:




Was ist das für ein Gefühl, die Yoga-Matte gegen ein Surfboard auszutauschen? Weckt es automatisch Strandgefühle?

Zunächst einmal ist es ein sehr ungewohntes Gefühl, da es eine größere Veränderung ist, als manch einer vielleicht denkt: Sowohl im Alltag als auch beim Yoga sind wir es gewohnt festen Boden unter den Füßen zu haben. Beim Surfboard Balance Yoga hingegen wackelt plötzlich alles und du musst bei jeder Bewegung die Balance wiederfinden.

Bei mir persönlich löst Surfboard Balance Yoga tatsächlich Sommer- und Strandgefühle aus. Ich habe schon oft auf dem Wasser Yoga praktiziert und liebe es. Ob diese Gefühle bei jedem aufkommen, kann ich dir nicht sagen. Das muss jeder für sich selbst herausfinden, also einfach ausprobieren ;-).

Unterscheidet sich Surfboard Balance Yoga hauptsächlich durch das Surfbrett oder auch in den Übungen?

Das Eine hängt mit dem Anderen zusammen: Du machst zwar traditionelle Yoga-Übungen, allerdings werden diese traditionellen Übungen durch die instabile Umgebung zu ganz neuen Übungen. Das heißt, der größte Unterschied ist zwar das Surfboard, allerdings hat dieses auch Auswirkungen auf die Übungen, was Surfboard Balance Yoga wiederum zu einer ganz eigenen Yoga-Art macht.


Wie schwierig ist Surfboard Balance Yoga? Verlierst du schnell dein Gleichgewicht?

Surfboard Balance Yoga ist nicht schwierig. Vielmehr ist es Gewöhnungsbedürftig. Wie gut du dein Gleichgewicht halten kannst, hängt oft auch mit deiner Tagesform zusammen. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten den Schwierigkeitsgrad zu variieren: Anfangs steht das Surfboard auf einem Balancekissen und je nach dem wie viel Luft in dem Kissen ist, desto wackliger und damit schwieriger ist die Yoga Praxis. Wenn das Balancekissen bis oben voll mit Luft ist, ist es deutlich wackeliger, als wenn keine oder nur wenig Luft drinnen ist. Für alle, die noch einen Schritt weiter gehen wollen, haben wir in meinem Studio Surfboards, die an der Decke hängen. Bei dieser Form von Surfboard Balance Yoga verliert garantiert jeder früher oder später das Gleichgewicht ;-)

Welche Vorteile bringt Surfboard Balance Yoga mit sich?

Mit Surfboard Balance Yoga verbesserst du vornehmlich drei Dinge: Du erhältst eine viel bessere Körperspannung, arbeitest an deiner Stabilität und förderst deine Koordinationsfähigkeit. Die Kombination aus diesen drei Aspekten macht es auch zur idealen Vorbereitung für das Surfen auf dem offenen Meer.

Surfboard Balance Yoga ist keine typische oder bekannte Yoga-Art. Wie und wo hast du sie kennengelernt?

Angefangen hat alles, als ich SUP Yoga, also Yoga auf einem Stand Up Paddle Board, ausprobiert habe. Zusätzlich habe ich vor ein paar Jahren im Urlaub mit Wellenreiten angefangen. Beides hat mich total fasziniert, allerdings ist beides schwierig in seinen Alltag zu integrieren. So kam es, dass ich nach einer Möglichkeit gesucht habe, dieses einzigartige Gefühl täglich erleben zu können. Nach verschiedenen Versuchen, war die Idee, Yoga auf einem Surfboard zu praktizieren, schnell geboren und umgesetzt.


Und wie kam es dann zu deiner Entscheidung Surfboard Balance Yoga mit deinen Schülern zu teilen?

Bei einer Yoga-Stunde hat eine Teilnehmerin mein Surfboard gesehen und gefragt, ob ich jetzt im Studio surfe. Als ich ihr und den anderen Teilnehmern dann vom Surfboard Balance Yoga erzählte, waren alle gleich total begeistert und wollten es selber ausprobieren. So hat es angefangen, dass ich Surfboard Balance Yoga erst in die Ashtanga Yoga Stunden integriert habe, bevor ich es dann als eigenen Kurs angeboten habe.

Wem würdest du empfehlen Surfboard Balance Yoga auszuprobieren?

Ich empfehle es besonders denjenigen, die offen für Neues und stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind. Und das gilt sowohl für Yoga-Neulinge als auch für erfahrene Yogis. Zudem empfehle ich es Surf-Anfängern als Vorbereitung auf das Surfen im offenen Meer. Ich hatte auch schon Teilnehmer, die nie Yoga machen wollten, sich aber auf’s Surfen vorbereiten wollten und so zu mir gekommen sind. Nicht alle, aber viele dieser Teilnehmer sind nie wieder weggekommen vom Yoga und haben darauf aufbauend auch noch andere Yoga-Arten ausprobiert, was sie vorher nie gedacht hätten ;-)



Was ist für dich das Besondere am Surfboard Balance Yoga?

Für mich ist die Kombination, aus dem Gefühl ein Board unter den Füßen zu haben und dabei Yoga machen zu können, das Besondere. Ich liebe es, eins mit dem Atem, der Bewegung und dem Board zu werden.

Was ist dir besonders wichtig bei deinem Unterricht mit deinen Schülern? Welche Philosophie willst du vermitteln?

Zunächst einmal ist mir ein persönlicher Umgang wichtig. Ich beschäftige mich mit jedem Teilnehmer ganz individuell und versuche so, dass jeder Teilnehmer ein besseres Körpergefühl entwickelt und seine Stärken und Schwächen kennenlernt. Denn nur so kann jeder so viel geben, wie es ihr oder ihm auch noch gut tut. Dennoch steht für mich über allen Ansprüchen der Spaß an der Sache. Mein oberstes Ziel ist es, dass jeder Teilnehmer nach einer Yoga Stunde glücklich und zufrieden nach Hause geht und sich dabei schon wieder auf die nächste Stunde freut.


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