Tricks im Tricking: Eine Übersicht der grundlegenden Tricks

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Gesprungene Tritte, Salto-Variationen, 720 Grad Schrauben: Was viele nur aus Filmen kennen, gehört beim Tricking zum Grundrepertoire. Tricking kombiniert Bewegungen aus Kampfkünsten, wie Capoeira, Wushu und Taekwondo, mit akrobatischen Elementen aus dem Bodenturnen und Tanzen. Das Resultat sind atemberaubende und spektakuläre Tricks, die Ästhetik und Körperbeherrschung über Effizienz stellen.

Beim Tricking steht die Bewegungsfreiheit im Vordergrund. Du durchbrichst immer wieder aufs Neue die Grenzen des Möglichen und entwickelst frei nach deinem Gefühl neue Tricks und neue Kombinationen. Da fällt es nicht nur Außenstehenden und Anfängern schwer, den Überblick zu behalten: Welche Tricks gibt es im Tricking und womit fängst du an?

Um euch einen Einblick in die Tricks im Tricking zu gewähren, waren wir zu Besuch bei Florian. Florian gehört zu den ersten Trickern in Deutschland und organisiert regelmäßiges Tricking Training in Köln. Zusammen mit dem Tricking-Trainer Nils zeigt Flo dir die grundlegenden Tricks im Tricking. Der Rest ist Experimentieren und Erforschen. Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack ;-):



Die Grundlagen des Tricking

Im Tricking gibt es drei Hauptgruppen an Bewegungen: Kicks (Tritte), Twists (Schrauben) und Flips (Saltos). Für jede Bewegungsgruppe gibt es ein paar Grundlagen. Wenn diese sitzen, kannst du dich anspruchsvolleren Tricks zuwenden. Diese Tricks fallen nicht nur auf eine der Bewegungsgruppen: Sie kombinieren mehrere oder die Selbe mehrmals. Noch komplizierter wird es bei den Kombinationen, den sogenannten Kombos. Hier kombinierst du verschiedene Tricks zu einem flüssigen Bewegungsablauf. Ab da heißt es: Experimentieren und Erforschen.


Der Hook Kick: Einen Haken schlagen zum Cheat 720

Einer der grundlegendsten Kicks im Tricking ist der Hook Kick, auf Deutsch auch Haken Tritt genannt. Das ist ein sehr bildlicher Name: Beim Hook Kick zieht dein Bein einen Halbkreis bevor es einschnappt und so einen Haken nachzeichnet. Der Hook Kick kommt ursprünglich aus dem Taekwando. Beim Hook Kick triffst du den Gegner entweder mit dem Fußballen oder hakst dein Bein hinter dem Kopf deines Gegners ein. Im Taekwondo gibt es verschiedene Varianten des Hook Kicks, zum Beispiel den Front Foot Hook, Rear Foot Hook und den Spinning Hook Kick. Beim Tricking wird meistens der Spinning Hook Kick verwendet.


So funktioniert der Hook Kick:

1. Die Ausgangsstellung für den Spinning Hook Kick ist ein Schulterbreiter Stand. Das Standbein macht einen halben Schritt seitlich nach vorne, sodass deine Beine leicht überkreuz stehen.

2. Schwing deine Arme, deinen Oberkörper und deine Hüfte in die entgegengesetzte Richtung bis du nach vorne schaust. Durch die Drehung baust du genug Gegenkraft auf, dass dein hinteres Bein, dein Trittbein, wie von selbst abheben will.

3. Jetzt holst du mit deinem Trittbein seitlich aus und öffnest deine Hüfte. Wenn dein Bein ganz ausgestreckt ist, lässt du deinen Fußballen nach hinten zu deinem Knie schnappen.

4. Zum Abschluss führst du das Bein im Kreis herum und platzierst es hinter deiner Hüfte in einer Linie mit deinem vorderen Fuß.

Verlierst du immerzu dein Gleichgewicht?

Wenn du den Hook Kick die ersten Male übst, fühlt sich das wackelig an. Um dein Gleichgewicht zu halten ist es wichtig, dass du deine Arme ausstreckst und nicht anwinkelst. So baust du Schwungkraft für die Drehbewegung auf. Gleichzeitig kannst du deine Arme als Gewichtsausgleich zu der Spin-Bewegung nutzen.

Bekommst du deinen Kick nicht hoch?

Um den Tritt hoch zu bekommen, brauchst du Beweglichkeit in der Hüfte. Zusätzlich zu regelmäßigen Dehn-Übungen ziehst du deinen Tritt höher, indem du dein Standbein seitlich eindrehst. Gleichzeitig kannst du deinen Oberkörper senken, damit sich die Hüfte ganz öffnen kann. Um das zu üben, kannst du den Hook Kick ohne die Drehbewegung machen.

Was kommt nach dem Hook Kick?

Der Hook Kick ist einer der ersten Kicks, die du im Tricking lernst. Und zwar nicht ohne Grund: Viele Tricks bauen den Hook Kick mit ein. Wenn du den Hook Kick beherrschst, öffnet das also die Tür zu weiteren Tricks. Zum Beispiel, zu dem Cheat 720. Die Vorbereitung für den Cheat 720, das Setup, ist gleich wie beim Hook Kick; Das ist das sogenannte Cheat Setup. Anstatt direkt zu treten, machst du für den Cheat 720 nach dem Setup eine vertikale Schraube um die eigene Achse. Nach der Schraube baust du dann den Hook Kick ein. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Twist und Kick.

Zusätzlich zu dem Cheat 720 gibt es andere Tricks, die den Hook Kick integrieren. Ein paar Beispiele:

1. Back Swipe Hook
2. Backside 720
3. Aerial Hook
4. Tsunami Kick
5. Boxcutter



Der Tornado Kick: Um die eigene Achse wirbeln

Der Tornado Kick ist einer der bekannteren Kicks im Tricking. Das liegt nicht nur daran, dass er cool aussieht; Der Tornado Kick wird auch im Capoeira, MMA und Taekwondo regelmäßig benutzt. Wie der Name sagt, drehst du dich beim Tornado Kick in einer Wirbelbewegung um die eigene Achse. Du nutzt die Schnellkraft, die sich dabei entwickelt, um einen Roundhouse Kick, auch Roundkick, zu machen.

Der Roundhouse Kick ist das Gegenstück zum Hook Kick: Anstelle des Tritts mit dem Fußballen trittst du beim Roundhouse Kick mit dem Spann oder dem Schienbein. Dafür beschreibst du mit angezogenem Bein einen Halbkreis bevor dein Bein in einer Schnappbewegung mit dem Spann voran nach vorne schnellt.


So funktioniert der Tornado Kick:

1. Der Tornado Kick beginnt mit dem Cheat Setup: das heißt, du startest im Schulterbreiten Stand und machst mit deinem Trittbein einen halben Schritt seitlich nach vorne. Dann drehst du dich in die entgegengesetzte Richtung, sodass du über deine Schulter guckst.

2. Jetzt drehst du dich auf dem Fußballen deines vorderen Beins, deinem Trittbein, und springst nach oben ab.

3. Im Sprung führst du dein anderes Knie seitlich an und bringst die Hüfte in einem Halbkreis nach vorne. In der Mitte der Drehbewegung schnellt das angezogene Bein mit dem Spann in einer Schnappbewegung nach vorne.

4. Danach nimmst du den Schwung der Bewegung mit und drehst dich weiter, um eine 360 Grad Drehung zu machen.

Beim Tornado Kick kannst du die Art des Tritts variieren, indem du den Roundhouse Kick mit einem Crescent Kick ersetzt. Beim Crescent Kick trittst du in einer Halbmond-Bewegung mit der Innenseite deines Fußes. Dein Fuß tritt also nicht seitlich mit dem Spann, sondern nach oben mit der Fußinnenseite. Diese Variation ist insbesondere bei Anfängern beliebt: für den Crescent Kick brauchst du weniger Dehnung in der Hüfte als beim Roundhouse Kick.

Baust du nicht genug Spin auf für eine 360 Grad Drehung?

Eine gute und schnelle Drehung brauchst du vor allem für Erweiterungen des Tornado Kicks. Für den Spin ist das Zusammenspiel zwischen Absprung und Armbewegung wichtig: Du springst grade nach oben, um die nötige Höhe aufzubauen. Die Wirbelbewegung erzeugst du durch die Drehbewegung deiner Arme und deines Oberkörpers.

Was kommt nach dem Tornado Kick?

Wenn du den Tornado Kick beherrscht, sehnst du dich schnell nach etwas Neuem. Dein nächster Schritt ist der 540 Kick. Statt einer 360 Grad Drehung machst du beim 540 eine 540 Grad Drehung. Dafür springst, trittst und landest du mit demselben Bein. Das andere Bein dient hauptsächlich dazu, deinen Schwung zu vergrößern. Je weiter du dein Bein in die Höhe ziehst, desto mehr Dynamik erlangst du, um dich um die eigene Achse zu drehen. Nach dem Cheat 540 warten diese Tricks auf dich:

1. Narabong
2. Cheat 900
3. Swingthru 900
4. Feilong



Der Butterfly Kick: Fliegen wie ein Schmetterling

Der Butterfly Kick, auch B-Kick genannt, ist eine akrobatische Tritttechnik aus dem Wushu (Kung Fu). Bei dem Butterfly Kick schwebst du wie ein Schmetterling horizontal über dem Boden. Dafür schwingst du den Oberkörper in einem Halbkreis nach unten und trittst nacheinander mit deinen Beinen nach oben. Durch die Schwung- und Drehbewegung ist es sehr schwierig, diesen Kick kontrolliert einzusetzen. Auch wenn du den B-Kick bei Jackie Chan im Einsatz siehst, wird der B-Kick in den Kampfkünsten deshalb hauptsächlich zur Demonstration verwendet. Somit passt der B-Kick perfekt zum Tricking.


So funktioniert der Butterfly Kick:

1. Am wichtigsten beim B-Kick ist die Vorbereitung für den Tritt. Erfahrene Tricker machen den B-Kick gerne aus einer einfachen breitbeinigen Ausgangsstellung oder der Lunge Position heraus. Dafür benötigst du eine hohe Sprung- und Schnellkraft. Anfängern fällt der B-Kick mit etwas Schwung leichter. Um diesen Schwung aufzubauen, kannst du vorher eine Umdrehung einbauen, den sogenannten Spin Step.

2. Für den Spin Step ziehst du von einer Schulterbreiten Ausgangsstellung ein Bein, zum Beispiel dein Rechtes, im Halbkreis nach links. Mit einer kleinen Sprungbewegung ziehst du das linke Bein auf derselben Linie nach. Dein Gewicht bleibt jedoch auf dem rechten Bein, sodass du in einer Lunge Position bist: Dein rechtes Bein ist angewinkelt, dein linker Arm nach Vorne gestreckt und dein linkes Bein ist nach hinten ausgestreckt.

3. Jetzt kommt der Dip: Hier beschreibst du mit deinem Oberkörper eine U-Bewegung. Das heißt, du ziehst deinen Kopf runter in Richtung Boden und auf der anderen Seite wieder hoch. Im Laufe der U-Bewegung verlagerst du dein Körpergewicht auf das linke Bein. Dabei entwickelt sich Gegenkraft, die dein rechtes Bein automatisch nach oben zieht.

4. Aus dieser Position heraus drückst du dich mit deinem linken Bein nach oben. Zur selben Zeit ziehst du auch deinen Kopf, deine Arme und dein rechtes Bein nach oben. Dein Torso und deine Hüfte bleiben dabei horizontal zum Boden.

5. Jetzt ziehst du dein zweites Bein in einer Kickbewegung nach oben. Der Kick kommt fast automatisch.

6. Zum Abschluss landest du auf deinem rechten Bein in einer horizontalen Linie zur Ausgangsstellung.

Kriegst du deinen Torso nicht horizontal zum Boden?

Wenn sich dein Torso vertikal nach oben oder nach unten neigt, musst du an der U-Bewegung arbeiten. Stelle sicher, dass du mit deinem Oberkörper tief runtergehst, um genug Schwungkraft aufzubauen. Gleichzeitig achte darauf, dass dein Kopf nicht zu tief kommt. Sonst läufst du Gefahr einen ganz anderen Trick zu machen: den Aerial.

Kriegst du keine Höhe in deinen B-Kick?

Um an der Höhe deines Sprungs zu arbeiten, musst du an dem Absprung arbeiten. Eine gute Übung dafür ist nur den vierten Schritt der Bewegung zu wiederholen: Du stehst auf einem Bein, den Rest des Körpers angewinkelt. Dann versuchst du gleichzeitig zu springen und dein anderes Bein, deinen Kopf und deine Arme nach oben zu ziehen. Ein weiterer Grund kann sein, dass du den Trick überhastest und dadurch in die Breite ziehst. Mach die Bewegung ein bisschen langsamer und fokussiere dich darauf, dass du dein Bein wirklich nach oben ziehst.

Was kommt nach dem B-Kick?

Eine Weiterführung des Butterfly Kicks ist der Butterfly Twist, auch B-Twist genannt. Der B-Twist kombiniert den Butterfly Kick mit einer Schraube, einem Twist. Die Vorbereitung für den B-Twist ist wie beim B-Kick. Der Unterschied: Nachdem du dein erstes Bein nach oben ziehst, baust du eine Drehung um die eigene Achse mit ein. Der B-Twist ist eine der ästhetisch und technisch anspruchsvollsten Grundbewegungen im Tricking. Deshalb kann der Lernprozess hier länger dauern als bei anderen Tricking-Bewegungen. Trotzdem, es lohnt sich: Wenn du den Butterfly Twist beherrscht, schaffst du die Basis, um dich an folgenden Tricks zu versuchen:

1. Hypertwist
2. Illusion Twist
3. 720 Twist
4. Dragonfly Twist



Flips und Twists: Der Gainer und der Cork

Für viele ist der Rückwärtssalto die klassische Flip-Bewegung. Nicht so im Tricking. Auch wenn der Rückwärtssalto eine typische Einstiegsdroge ist, im Tricking ist der Gainer der grundlegende Flip. Ein guter Rückwärtssalto hilft dir zwar für den Gainer, ist aber nicht zwingend notwendig. Denn der Gainer unterscheidet sich in drei Aspekten vom Rückwärtssalto: (1) Du springst von einem Bein ab, (2) du ziehst deine Beine nicht ein zum Brustkorb und (3) du drehst dich nicht in einer vertikalen Achse, sondern leicht seitlich.


So funktioniert der Gainer:

1. Für den Gainer machst du einen seitlichen Schritt nach vorne. Deine Fußspitze zeigt dabei nicht geradeaus, sondern ist nach außen gedreht. Jetzt hebst du deinen hinteren Fuß und drehst deinen Oberkörper in Richtung vordere Fußspitze.

2. Dadurch kommst du in die Adler-Position: Ein Bein, dein Sprungbein, ist am Boden, während dein Schwungbein und deine Beine nach hinten ausgestreckt sind. Von dieser Position schwingst du beide Arme und das Bein nach vorne und oben.

3. Wenn dein Schwungbein die maximale Höhe erreicht hat, springst du ab. Dabei nimmst du den ganzen Schwung der Bewegung mit, um dich einmal um die vertikale Achse zu drehen. Während der Drehung guckst du über deine Schulter und drehst deine Schultern ein kleines bisschen, um eine seitliche Achsenrotation einzubauen.

4. Du landest den Gainer auf deinem Schwungbein und führst dein Sprungbein in Schwungrichtung zum Boden.

Kannst du nicht genug Schwung erzeugen?

Um mit mehr Dynamik in den Gainer zu kommen, kannst du mit dem J-Step Schwung aufbauen. Für den J-Step nimmst du mit 3 Schritten Anlauf. Die Schritte zeichnen ein J nach: Das heißt, du machst beim letzten Schritt eine scharfe Kurve. Es ist wichtig, dass du den Schwung aus der seitlichen Drehbewegung in die vertikale Richtung umleitest. Dafür stellst du deinen Fuß beim letzten Schritt seitlich auf und blockierst dadurch deine seitliche Bewegung. Jetzt heißt es nur noch abspringen.

Du kommst trotz Schwung nicht um die eigene Achse?

Viel Schwung garantiert nicht, dass du dich wirklich um die vertikale Achse drehst. Selbst wenn das Setup stimmt, kann es sein, dass du am Anfang immer seitlich springst. Das ist teils Kopfsache, teils eine Frage der Technik: Die Richtung deiner Zehen und deines Blicks bestimmen deine Sprungrichtung. Wenn du merkst, dass du seitlich springst, dann achte darauf, dass dein Bein vertikal nach oben zieht. Wenn dein Schwungbein seitlich ausgerichtet ist, dann springst du auch seitlich.

Was kommt nach dem Gainer?

Vom Gainer gibt es verschiedene Variationen, an denen du dich probieren kannst, vom Slant Gainer, über den Moon Gainer, bis hin zum Gainer Full. Gleichzeitig ist der Gainer auch eine Grundbewegung für andere Tricks. Der Cork oder Corkscrew ist zum Beispiel eine Weiterentwicklung des Gainers. Der Cork ist mit die beliebteste Grundbewegung im Tricking: Sie liegt sowohl im Bereich des Möglichen, auch für Außenstehende, ist aber technisch sehr anspruchsvoll. Für den Cork verwendest du das selbe Setup wie beim Gainer, integrierst aber eine weitere Drehung um die horizontale Körperachse. Der Cork wird oft als erste Hürde verstanden: Wenn du den Cork beherrschst, kannst du dich an gewagten und anspruchsvollen Tricks versuchen.



Flashkick: Treten wie Guille

Willst du Videospiele Realität werden lassen? Dann ist der Flashkick dein Trick. Der Flashkick ist der Special Move von Guille aus dem Videospiel Street Fighter. Dementsprechend spektakulär sieht dieser Trick aus. Der Flash Kick ist ein Rückwärtssalto, bei dem ein Bein ausgestreckt bleibt. Das ausgestreckte Bein kommt in einer schnellen Trittbewegung zum Boden.


So funktioniert der Flashkick:

1. Um den Flashkick zu machen, begibst du dich in dieselbe Ausgangsstellung wie beim Rückwärtssalto: du gehst leicht in die Knie und springst mit beiden Beinen nach oben ab.

2. Im Gegensatz zum Rückwärtssalto bleibt dein Rücken jedoch nicht grade sondern macht eine kleine Beuge nach hinten.

3. Auf der maximalen Höhe deines Sprungs, streckst du ein Bein aus und baust so Schwung für die Umdrehung auf. Das Bein schnellt mit dem ganzen Schwung nach unten und führt so eine Kickbewegung aus.

4. Du landest auf deinem Trittbein und ziehst das andere hinter dir zum Boden.

Was kommt nach dem Flashkick?

Wenn du den Flashkick meisterst, ist deine nächste Challenge der Triple Flashkick. Hier wechselst du die Füße während des Flips, sodass du drei Kicks mit einbaust. Außerdem eröffnen sich mit dem Flashkick weitere Tricks:

1. Kick Full
2. Flash Switch
3. Flash Twist
4. Fulltwist Flash


Kombos: Die Kunst der Freiheit

Tricking ist im Prinzip schnell erklärt: Es gibt Kicks, wie den Hook Kick, Twists, wie den B-Twist, und Flips, wie den Gainer. Auf diesen Bewegungen bauen anspruchsvolle Tricks auf. Diese Tricks kombinieren Elemente aus den drei Bewegungsgruppen, zum Beispiel ein Twist mit einem Kick:


Kicks

Twists

Flips

Kicks

--

Cheat 540

Gainer

Twists

B-Twist

--

Cork

Flips

Flashkick

Full

--


Beim Tricking erforschst und erweiterst du deine Bewegungsfreiheit. Sobald du eine Bewegung gemeistert hast, sehnt sich dein Körper direkt wieder nach der nächsten Challenge. Das ist der Tricking-Mindset: Die Grenzen des körperlich Möglichen immer weiter hinauszuschieben. Aber das hört nicht bei einzelnen Tricks auf.

Die eigentliche Kunst des Tricking besteht darin, die einzelnen Tricks zu immer anspruchsvolleren und spektakuläreren Kombinationen, sogenannten Kombos, zusammenzubinden. Bei den Kombos spürst du das Gefühl der Lebendigkeit: Du bist vollkommen frei in der Art und Weise wie du Tricks zu Kombos verbindest.



Im Tricking testest du die Grenzen des Möglichen jedes Training aufs Neue. Eine Besonderheit am Tricking: Der Spaßfaktor vervielfältigt sich mit der Zeit. Beim Tricking ist es nie so, dass du fertig gelernt hast. Mit jedem Trick, den du lernst eröffnen sich neue Tricks und neue Kombos. Wenn dich die Droge einmal gepackt hat, kommst du nicht mehr davon los und erkundest deine körperlichen Möglichkeiten immer weiter.


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