Der ultimative Wander-Guide für Anfänger

0 Kommentare

Wandern gehen ist wieder auf dem Vormarsch! Das vitalisierende, befreiende und abwechslungsreiche Hobby erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Für die einen meditatives Erleben der Natur, für die anderen dient es schlicht als sportliche Betätigung: Die Gründe für eine ausgedehnte Wanderung an der frischen Luft sind vielfältig.

Wenn du dir vorgenommen hast, in Zukunft öfter Wandern zu gehen oder sogar Ambitionen hast, deine Ausdauer beim Erklimmen von mehreren Tausend Höhenmetern zu verbessern, dann bist du hier goldrichtig. Dieser ausführliche Wander-Guide für Anfänger gibt dir das Hintergrundwissen, das du benötigst, um sicher und erfolgreich größere Tagestouren zu meistern.

Du bist motiviert und gut gerüstet, kannst deine Ausdauer schon einigermaßen gut einschätzen und bist auf der Suche nach guten Wanderrouten für Anfänger? Hier geht’s direkt zu den schönsten Routen und besten Wanderreisen!



1. Take it easy: Langsam anfangen!

Vor Selbstüberschätzung sollte man sich besonders beim Wandern hüten, sonst kann es schnell demotivierend oder auch gefährlich werden: Fange deswegen langsam an, lerne erstmal deine Ausdauer und deinen Gehstil kennen, um deine Wanderrouten besser einschätzen zu können. Zur Orientierung: Ein durchschnittlicher Geher schafft etwa vier bis fünf Kilometer pro Stunde, bei steilen An- und Abstiegen etwa die Hälfte. Je nach Fitness-Level und Outdoor-Erfahrung solltest du also die Länge und den Schwierigkeitsgrad deiner Routen sorgfältig auswählen.

Wenn du dich noch nicht bereit für eine komplette Tagestour fühlst, ist eine kleine Wanderung über zehn Kilometer der perfekte Start, wofür du mit großzügigen Pausen etwa vier bis fünf Stunden brauchen wirst. Am besten suchst du dir dafür einen schönen See, den du umrunden oder einen Fluss, dem du folgen kannst. Das Wandern an Gewässern hat nicht nur den Vorteil, dass man meistens schöne Landschaften durchquert, es ist auch vergleichsweise schwierig sich zu verlaufen!

Bei deinen ersten Wanderungen kannst du auf die folgenden Fragen achten, um direkt an deiner Selbsteinschätzung zu arbeiten: Bin ich eher der Ausdauertyp, der konsistent und mit wenig Pausen wandert? Oder neige ich dazu, das Tempo eher hochzuhalten und brauche dafür mehr Pausen? Den eigenen Rhythmus zu finden wird dir enorm dabei weiterhelfen, anspruchsvollere Routen zu meistern. Darüber hinaus kennt in einer guten Wandergruppe jeder stets seine eigene Verfassung und kann dementsprechend Bedürfnisse klar kommunizieren.


2. Deine erste Tour

Jetzt steht die erste größere Tagestour an! Für den Anfang empfiehlt sich eine entspannte Route von zwölf bis 15 Kilometern, für die du etwa sechs bis acht Stunden einplanen solltest. Zum Vergleich: Ein geübter Wanderer schafft etwa 20 Kilometer, Profis sogar weit über 30! Achte also darauf, dass du früh genug startest und eine Route ohne extreme Steigungen wählst. Als Anfänger kannst du dir erstmal Wanderrouten mit Höhenmeterangaben um die 500 heraussuchen. Mit diesem Richtwert kannst du dich auf die ein oder andere Steigung einstellen, wirst aber zugleich nicht vor größere Herausforderungen gestellt. Der geübte Wanderer bezwingt schon mal um die 1500 Höhenmeter, Profis über 2000.

Solltest du einen Wanderurlaub planen, bietet sich für den Anfang ideal eine Standortwanderreise an. Auch Sternwanderung genannt, zeichnet sich diese Art Wanderurlaub durch einen festen Standort aus, auf den du dich jeden Tag bei deinen Wanderungen freuen kannst. Anders als beim Trekking übernachtest du also immer in der gleichen Unterkunft. Vom Wellness-Palast bis zum Budget-Wanderhotel findest du hier eine tolle Auswahl an geführten Standortwanderreisen, was uns direkt zum nächsten Punkt bringt.

3. Lass dich einfach mal führen!

Geführte Wanderungen haben den großen Vorteil, dass du dich um nichts kümmern musst, außer mit deinem gepackten Rucksack pünktlich an Ort und Stelle zu sein! Darüber hinaus hast du die Chance, die Natur der ausgewählten Route aus völlig neuer Perspektive wahrzunehmen und besser kennenzulernen: Deine erfahrene Wanderleitung kennt die Route meist wie ihre eigene Westentasche und kann die Wanderung durch interessante Fakten und Geschichten aufwerten! Vielleicht zeigt sie dir auch spannende Geheimtipps und Orte, die du von allein niemals gefunden hättest.



Bei dieser Reise begleitet dich zum Beispiel eine ausgewiesene Vulkanologin durch das abwechslungsreiche Gebiet der Vulkaneifel. Dabei entdeckst du trichterförmige Vertiefungen mit kreisrunden Maaren, welche durch vulkanische Gasexplosionen vor Jahrtausenden entstanden sind, sowie zahlreiche Mineralquellen - und das mitten in Deutschland!

Auch die Gruppendynamik einer guten Wandergruppe ist nicht zu unterschätzen: Lerne Gleichgesinnte kennen, ausche dich aus und wachse an den Erfahrungen der anderen. Nur so hat dein neues Hobby das Potential, zur Leidenschaft zu werden!

4. Was genau ist eigentlich mit Trittsicherheit gemeint?

Die meisten Wanderrouten für Anfänger verlangen einen sicheren Tritt. Eine klare Definition des Begriffs gibt es zwar nicht, sicher ist trotzdem, dass eine gute Koordination, ausreichend Fitness, psychische Stabilität sowie ein vorausschauender Wanderstil die Trittsicherheit positiv beeinflussen. Folgende Punkte solltest du zudem beachten, um auf unterschiedlichem Gelände eine sichere Figur zu machen und dich nicht selbst zu gefährden:

  • Trete möglichst immer mit der ganzen Sohle auf
  • Vermeide schräge Flächen
  • Nimm bei Hindernissen lieber zwei kleine Schritte, als einen großen
  • Nutze deine Hände, wenn es steiler wird
  • Werde zu keiner Zeit hektisch
  • Trage angemessene Wanderschuhe

Wanderclubs und -vereine wie der DAV bieten auch immer wieder Trittschulungen und andere Workshops an, bei denen du wichtige Fähigkeiten erlernen und Gleichgesinnte treffen kannst. In einem Punkt wird sich jeder dort einig sein: Richtige Schuhe sind das A und O!



5. Die richtigen Wanderschuhe (und -socken!)

Zu Wanderschuhen ließe sich ohne Zweifel ein ganzes Buch schreiben. Sie sind für Wanderer so wichtig, wie das Surfbrett für den Surfer und dementsprechend gibt es je nach Anforderungen die verschiedensten Arten. Aber warum sollte man eigentlich nicht mit Turnschuhen wandern? Ausschlaggebend ist vor allem die Sohle! Speziell für Wanderschuhe angefertigte Sohlen sind durch ihr tiefes Profil besonders rutschfest und geben so beim Wandern deutlich mehr Halt.

Knöchelhohe Schuhe sorgen für einen sicheren Tritt und erhöhten Schutz des Knöchelgelenks und sind also besonders für dich geeignet, wenn du zum Umknicken neigst. Aber auch mit halbhohen Schuhen lassen sich anspruchsvollere Touren bewältigen. Diese sind zum einen leichter, zum anderen setzt du so deine Schritte vielleicht bewusster - es ist also letztendlich eine Frage des Geschmacks und deiner Bedürfnisse.

Die Firma Meindl hat deswegen in den 70er Jahren erstmals Wanderschuhe in Kategorien von A bis D eingeteilt. Diese Einteilung ist bis heute die gängigste:

  • A: Leichte, weiche Wanderschuhe für Forstwege und Mittelgebirge
  • A/B: Etwas festere Wanderschuhe mit hohem Schaft für Mittelgebirge und leichte Hochgebirgstouren
  • B: Trekkingstiefel - der flexible Allrounder mit fester Sohle und stabilem Schaft
  • C: Schwere Wanderschuhe mit steifem Schaft und sehr steifer Sohle für Trekkingtouren mit viel Gepäck
  • C/D: Steigeisenfeste Bergstiefel für anspruchsvolle Hochgebirgs- und Gletschertouren
  • D: Expeditionsstiefel, die durch ihr robustes, hartes Material und der absolut biegfesten Sohle für Eis- und Gletschertouren sowie kombiniertes Gelände entwickelt wurden

Ein guter Wanderschuh muss natürlich - wie jeder andere Schuh auch - erstmal eingelaufen werden. Das sollte möglichst schon geschehen sein, bevor du zu einer längeren Wanderung aufbrichst. Idealerweise sitzt er danach aber perfekt und sollte auch nach Monaten im Kellerschrank noch gemütlich sein und dir so direkt wieder Lust auf neue Entdeckungen machen. Achte beim Anprobieren darauf, dass er fest am Fuß sitzt, ohne zu drücken. Blasen entstehen am häufigsten durch hin und her Rutschen im Schuh, sowie die Nutzung der falschen Socken.

Denn ein guter Wanderschuh ist nur so gut wie seine Socke - oder so ähnlich! Dicke Wandersocken sind an Fußballen und Fersen gepolstert und transportieren zusätzlich den Schweiß effektiv nach außen. Sie beugen so Blasen und Aufscheuerungen vor, was wirklich ausschlaggebend für den Spaßfaktor deines Wandererlebnisses sein wird.



6. Ausrüstung - was brauchst du wirklich?

Von der Allzweckjacke bis zur anpassbaren Trekkinghose - die Optionen sind endlos. Stelle dir bei der Zusammenstellung deiner Ausrüstung immer wieder die Frage: Was brauche ich wirklich? Muss es wirklich noch die schwere neue Taschenlampe sein oder ist deine alte Kopflampe aus Campingzeiten vielleicht viel praktischer? Das Faszinierende am Wandern sollte ja eigentlich sein, dass du nur dich selbst und ein Ziel brauchst. Trotzdem wirst du um die ein oder andere Investition nicht herumkommen, wenn du über die Zehn-Kilometer-Runde um den nächsten See hinauswachsen möchtest.

Einerseits kann der Geldbeutel ganz schön leiden, wenn du dir neben guten Wanderschuhen auch noch Jacke, Hose, Unterwäsche, Wanderstöcke und einen neuen Rucksack kaufst. Andererseits bist du auch zu 100 Prozent abhängig von deiner Ausrüstung: Sie bietet dir Flexibilität und Schutz, wodurch du dich besser auf wechselnde Wetterverhältnisse einstellen kannst.

Das Verwenden von Wanderstöcken, auch Trekkingstöcke genannt, scheint dabei immer die größte Frage darzustellen. Die Vorteile sind vielfältig: erhöhte Trittsicherheit, Entlastung der Knie beim Bergabgehen, mehr Training für die Arme sowie ein aufrechter Gang. Gegner des Stockwanderns bemängeln wiederum genau dies und sind der Meinung, dass du dich mit der Zeit viel zu sehr an die zwei extra Füße gewöhnst und dein Körper dementsprechend leidet, wenn du mal wieder ohne Gehhilfe unterwegs bist.

Die Antwort liegt irgendwo dazwischen und hängt voll und ganz von deinen Bedürfnissen ab. Falls du dich für den Kauf von Wanderstöcken entscheidest, achte darauf, diese immer mal wieder für die ein oder andere Stunde wegzupacken - ein geringes Packmaß und Gewicht sollten deshalb bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen. Wenn du dich im Detail für die verschiedenen Arten von Wanderstöcken interessierst, findest du bei Globetrotter einen ausführlichen Ratgeber.



Beim Thema Wanderausrüstung kommst du nicht um die Wahl des richtigen Rucksacks herum. Für größere Tagestouren empfiehlt sich ein Rucksack zwischen 20 und 30 Litern. Es ist wie so oft eine Frage der Einstellung: Richtig eingestellt sollte der Rucksack die Traglast zu 70 Prozent auf die Hüften und nur zu 30 Prozent auf die Schultern verteilen. Der Kopf sollte in jedem Fall frei beweglich bleiben. Wenn du dazu neigst am Rücken zu schwitzen, gibt es Modelle mit speziellen Abluftsystemen für dich, bei denen dein Rücken optimal ventiliert bleibt.

Das Butterbrot ist geschmiert, die Wanderschuhe geschnürt und das Wetter gecheckt (Tipp am Rande: Ein Blick auf die Wettervorhersage ist Pflicht, um unnötige Herausforderungen oder Gefahren zu vermeiden) - dann kann es ja losgehen! Aber was darf denn jetzt alles mit? Ein klug gepackter Rucksack ist beim Wandern die halbe Miete.

Achte deswegen darauf, schwere Sachen wie die Kamera und Proviant nahe an den Rücken und an die Schulterträger zu packen. Mittelschwere Dinge wie Kleidung oder das Erste-Hilfe-Set kommen nach oben und nach außen. Nach ganz unten gehören die leichteren Gegenstände. Damit du auf deiner ersten Tour auch nichts vergisst, kommt hier die ultimative Tagestour-Packliste für dich:

  • Tagesrucksack (20 - 30 Liter)
  • Wanderschuhe
  • Wandersocken
  • Sporthose oder Trekkinghose
  • Sport-Top oder Shirt
  • ggfs. Sport-BH
  • Sonnencreme
  • Sonnenbrille
  • Kopfbedeckung
  • leichtere Softshell- oder Fleece-Jacke
  • Taschen- oder Stirnlampe
  • Taschentücher
  • Erste-Hilfe-Set
  • ggfs. Kamera + Zubehör
  • Handy + Wander-App
  • Geldbeutel
  • Verpflegung


7. Energiezufuhr gewährleisten: Verpflegung beim Wandern

Was gibt es Schöneres, als nach stundenlangem Schwitzen und hunderten von Höhenmetern seine Stulle auszupacken und den Ausblick zu genießen? Richtig, nicht viel! Neben dem Belohnungseffekt sollte die Energiezufuhr allerdings nicht unterschätzt werden: Durchschnittlich verbrennt man beim Wandern 350 bis 550 Kilokalorien und dieser hohe Bedarf will gedeckt werden.

Eine gute Verpflegung zeichnet sich durch Ausgewogenheit und einen hohen Energiegehalt aus. Der Mix aus Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß sollte stimmen: Das klassische Vollkornbrot wird deswegen nicht umsonst so in den Himmel gepriesen. Zusammen mit gesundem Aufschnitt, gekochten Eiern, Rohkost, Äpfeln und Bananen stellen sie die optimale Energiezufuhr für Wanderer bereit. Ergänzt durch Trockenfrüchte, Nüsse, (Müsli)-Riegel oder Cracker sollten der erhöhte Energiebedarf sowie die wichtigsten Bedürfnisse damit gedeckt sein.

Noch viel wichtiger, wenn man durchgängig am schwitzen ist: immer ausreichend Flüssigkeit dabei zu haben! Je nach Bedarf und Länge der Tour solltest du auf jeden Fall 1,5 bis 2,5 Liter Wasser einplanen und dich zuvor erkundigen, ob du unterwegs die Möglichkeit hast, deine Trinkflasche aufzufüllen. Dazu gehört auch, in Erfahrung zu bringen, ob es die anvisierte Quelle tatsächlich noch gibt oder die Wanderhütte überhaupt auf hat.

Mehrere kleine Flaschen sorgen für eine bessere Gewichtsverteilung im Rucksack. Am beliebtesten sind unter Wanderern die Aluminiumflaschen, da sie besonders leicht und zugleich stabil sind und als besonders geschmacksneutral gelten. Wenn du neben Wasser etwas Geschmack brauchst, achte darauf, isotonische Getränke einzupacken. Dazu gehört der klassische Iso-Drink mit Grapefruit-Geschmack ebenso wie selbst gemischte Schorlen im Verhältnis von mindestens 1:1. Dieses Verhältnis von Nährstoffen zu Flüssigkeit entspricht in etwa dem deines Blutes, welches so diese Nährstoffe ideal aufnehmen kann.

Besonders wichtig ist das regelmäßige Trinken! Gönne dir lieber alle 15 bis 30 Minuten einen kleinen Schluck von 100 bis 200 Milliliter als alle zwei Stunden einen ganzen Liter. Dein Körper wird es dir danken, er kann sich so nämlich besser auf seine Motorik und Ausdauer fokussieren!



8. Die Kunst des Pausierens

Manche gehen nur für diesen einen Moment Wandern: die wohlverdiente Pause. Sie macht das Wandererlebnis perfekt. Deswegen sollte der Platz gut ausgewählt und die Dauer wohlbedacht sein. Ein guter Rastplatz schützt dich vor Sonne, Wind oder Regen und bietet genügend Möglichkeiten, es sich kurz gemütlich zu machen. Idealerweise sorgt eine Wasserstelle für dein leibliches Wohl und ein guter Ausblick für die richtige Portion an Glückshormonen!

Rastplätze können auch Zielpunkte sein, auf die man zusteuert. Du kannst sie also ruhig vorher festlegen, um eine gewisse Vorfreude zu erzeugen und potentiellen Diskussionen vorzubeugen. Je nach Gruppengröße ist es besonders wichtig, Rücksicht auf die Bedürfnisse und Ausdauer der anderen zu nehmen. Sprecht euch daher gut ab und versucht stets einen Kompromiss zu finden, was die Dauer und die Frequenz der Pausen angeht.

Während das bei kleineren Touren noch ganz gut nach Lust und Laune funktionieren kann, solltest du dir also vor größeren Tagestouren einen Rahmen abstecken. Am gängigsten ist die Einteilung einer Tagestour in vier Etappen, wodurch sich drei Pausen ergeben: vormittags eine halbe Stunde, mindestens eine ganze Stunde Mittagspause und nachmittags nochmal eine halbe Stunde.

9. Verhalten in der Natur: drei Grundregeln

Ein ultimative Wander-Guide kommt nicht ohne einen Blick auf das richtige Verhalten beim Wandern aus. Der richtige Umgang mit Gefahren, mit der Natur, mit Tieren und mit dir selbst sollte zu jeder Zeit gewährleistet sein. Was bedeutet das?

Die erste Grundregel beim Wandern lautet: Sag vorher jemanden Bescheid, wann du wo bist und wann du zurück sein wirst. Bitte sehe generell davon ab, die ersten Touren alleine zu bestreiten. Ein umgeknickter Knöchel oder ein plötzlicher Wetterumschwung können schnell dafür sorgen, dass man sich alleine ganz schön hilflos fühlt, besonders wenn in abgelegenen Gebieten das Telefonnetz nicht ausreicht. Und egal ob alleine oder in der Gruppe, ein Erste-Hilfe-Set und den Notruf solltest du zu jeder Zeit parat haben!



Respekt vor der Natur ist die zweite Grundregel. Bitte hinterlasse nirgendwo Müll oder zerstöre wertvolle Lebensräume von heimischen Pflanzen und Tieren. Ein eigener Müllbeutel hilft dir nicht nur dabei, deinen Rastplatz so zu hinterlassen, wie du ihn vorgefunden hast: Immer mehr Naturfreunde versuchen auch fremden Müll zu beseitigen und so proaktiv gegen Umweltverschmutzung vorzugehen. Wenn dir ein Tier über den Weg läuft, achte darauf keinen Lärm zu machen, keine Hektik zu vermitteln und dich besonders von Tierbabies fernzuhalten. Du läufst sonst Gefahr, dass sie deinen Geruch annehmen und von ihrer Mutter verstoßen werden.

Von der letzten Regel profitierst du am meisten: Spaß haben und das Wandererlebnis in vollen Zügen genießen!

10. Get connected!

Auf der Suche nach der richtige Route wirst du schnell über verschiedene Wander-Apps stolpern, welche sich an stetig wachsender Beliebtheit erfreuen. Immer mehr Wanderfans lassen mittlerweile das klobige GPS zuhause und navigieren mit dem Smartphone.

Komoot ist in der Szene nicht umsonst eine der beliebtesten Apps und zeichnet sich besonders durch ihre große Auswahl an Touren, ausgezeichnetem Tracking und den besten Karten aus. Dafür ist die Vollversion mit 29,99 Euro auch nicht gerade billig. Wem das etwas zu teuer ist, ist mit Bergfex gut beraten. Ein simple Bedienung mit ähnlich guten Touren und Karten kommt hier im Jahresabo für 6,99 Euro daher - leider lässt sich die App nur in Form von zeitlich begrenzten Abos nutzen.

Wenn du auf der Suche nach Gleichgesinnten bist, sind Plattformen wie Meetup oder auch Facebook eine gute Anlaufstelle. Besonders in Gruppen wie dem Club der AbenteuerINNEN gibt es aktive Communities, die sich über Carbonwanderstöcke, Trekkingstiefel und die neusten Apps austauschen oder für die nächste gemeinsame Tour verabreden.



Wenn du die Menschen lieber gleich analog kennenlernen willst, hast du bei einer Wanderreise die perfekte Gelegenheit dazu. Du kannst deine ersten Erfahrungen in einem sicheren Umfeld machen und dich direkt mit Gleichgesinnten darüber austauschen. Denn gerade beim Erleben der Natur ist die geteilte Faszination doch die beste.

Bei einem Wanderurlaub hast du also die Möglichkeit, den ganzen Tag in der Natur zu sein und deinem neuen Hobby die Zeit zu geben, das es verdient. Viele Reisen verbinden das Wandern mit anderen Erlebnissen wie Yoga, Fasten, besonderen Führungen oder dem gemütlichen Ausklang in der Saunalandschaft der Unterkunft. Entdecke deine Faszination für das Wandern bei einer Standort-Wanderreise mit professioneller Wanderführung, bei deiner ersten Alpenüberquerung oder genieße alle Vorteile eines Aktivhotels und sei dabei ganz auf dich alleine gestellt. Hier gelangst du zu den besten Wanderreisen


Henry

0163 3122 260

Direktnachricht

henry@moverii.de


Passende Angebote


Keine Kommentare


Ähnliche Beiträge


Instagram Beiträge