Ein Hostel für 20 oder 30 Euro pro Nacht sieht auf den ersten Blick natürlich günstiger aus als ein komplettes Surfcamp. Wenn du ohnehin nur eine einzige Surfstunde ausprobieren möchtest, kann diese Variante auch vollkommen ausreichen.
Willst du aber mehrere Tage wirklich surfen lernen oder an deinem Level arbeiten, lohnt sich der Vergleich des Gesamtpreises.
Zum Hostel kommen dann beispielsweise mehrere Surf-Einheiten, Board und Neoprenanzug, gegebenenfalls die Materialmiete zum Freesurfen und die Fahrten zu den Surfspots hinzu. Gerade die besten Bedingungen findest du schließlich nicht zwangsläufig jeden Morgen direkt vor deiner Unterkunft.
Im Surfcamp ist genau das bereits organisiert. Die Surfcoaches beobachten die Bedingungen, wählen einen passenden Spot und fahren mit euch gemeinsam dorthin. Board und Neoprenanzug sind bereits Teil des Pakets und bei vielen Camps kannst du das Material sogar außerhalb der Kurse weiter nutzen.
Dazu kommt ein Punkt, den der reine Preisvergleich kaum abbildet: Du bist automatisch Teil einer Surfgruppe. Ihr fahrt gemeinsam zum Strand, verbringt die Sessions miteinander und habt danach direkt Menschen um euch, mit denen du ihr weiter surfen, essen gehen oder den Abend verbringen könnt.
Besonders wenn du alleine reist oder zum ersten Mal einen Surfurlaub machst, bekommst du damit deutlich mehr als Unterkunft plus Surfkurs.
Woran erkennst du ein gutes Budget Surfcamp?