Statt einem starren Stundenplan erwartet dich hier einen klarer Tagesrhythmus, der trotzdem flexibel bleibt. An jedem Tag stehen zwei Programmpunkte auf dem Plan. Eine Einheit gehört dem Surfen, die zweite Aktivität variiert je nach Bedingungen, Gruppendynamik und Wetter. So entsteht ein Wochenrhythmus, der dich im Wasser voranbringt und dir gleichzeitig Abwechslung und Regeneration schenkt.
Surfen
Der Ozean ist der Mittelpunkt dieser Woche. Du sammelst viel Zeit im Wasser und bekommst gleichzeitig das Know-how, das dich selbstständiger macht. Euer Homespot ist der Ladeira Beach, nur wenige Minuten zu Fuß entfernt. Die Wellen laufen hier oft sauber und einsteigerfreundlich, das Wasser ist klar und die Kulisse sorgt dafür, dass man nach der ersten Einheit meist direkt wieder rein will.
Insgesamt nimmst du an sieben Einheiten pro Woche teil, mit über siebzehn Stunden Coaching. Die Surflehrer:innen begleiten dich mit klaren Aufgaben und konkretem Feedback. Je nach Level wird an Take-off, Timing, Linienwahl oder Turns gearbeitet, immer so, dass du Fortschritte nicht nur spürst, sondern auch verstehst.
Spots, Wind und Wellen
Durch die Lage auf einer Halbinsel könnt ihr flexibel reagieren. Je nachdem, wie Wind und Swell stehen, wird an bis zu drei unterschiedlichen Stränden trainiert. Das bringt nicht nur Abwechslung, sondern sorgt vor allem dafür, dass ihr möglichst oft zu guten Bedingungen im Wasser seid. Ein schöner Bonus in dieser Region sind die oft angenehm leeren Line-ups, mehr Raum zum Üben, weniger Stress, bessere Lernkurve.
Material und Aufnahmen
Boards und Neos sind inklusive, und du kannst das Equipment auch außerhalb der Kurszeiten nutzen. Vor Ort findest du eine breite Auswahl an hochwertigen Boards in verschiedenen Größen und Shapes, damit dein Setup wirklich zu dir passt. Zu vielen Einheiten gibt es außerdem Foto- und GoPro-Material, super, um Erinnerungen mitzunehmen und deine Entwicklung im Nachhinein nochmal zu sehen.
Zweites Tagesprogramm
Neben dem Surfen gibt es täglich eine weitere Aktivität. Mal wird es ruhig und ausgleichend, mal sportlich und spielerisch. Du kannst dich darauf einstellen, dass der Plan flexibel bleibt und sich an dem orientiert, was sich für den Tag am besten anfühlt.
Typische Optionen sind Yoga, Meditation oder Stretching, Surftheorie, Surf Circuit, Fit Surf, eine Extra-Surfeinheit, Wandern, Ausflüge, Volleyball sowie SUP oder Kajak.
Yoga, Meditation und Stretching
Yoga mit Beatriz del Río ist der ideale Gegenspieler zum Surfen. Du arbeitest an Beweglichkeit, Atmung und Körpergefühl, ohne dich auszupowern. Die Einheiten sind für alle Levels geeignet und geben dir Tools, die direkt im Alltag wirken. Meditationen helfen dir zusätzlich, nach viel Input im Wasser wieder zu landen.
Surftheorie
Hier geht es ums Verstehen. Du lernst, Forecasts zu lesen, Windrichtungen einzuordnen und das Line-up besser zu interpretieren. Auch Materialkunde spielt eine Rolle, damit du Boardtypen und Größen gezielter auswählen kannst und dich schneller im Meer zurechtfindest.
Surf Circuit und Fit Surf
Diese Einheiten bringen deinen Körper in die Form, die fürs Surfen wirklich zählt. Im Surf Circuit trainierst du funktionelle Bewegungen für Take-off und Turns, mit Fokus auf Mobilität, Stabilität und Timing. Fit Surf ergänzt das durch gezieltes Kraft- und Beweglichkeitstraining, damit du länger frisch bleibst und kontrollierter surfst.
Wandern und Naturzeit
Wenn der Tag nach Land ruft, geht es in die Umgebung rund um Corrubedo. Kurze Hikes eröffnen Ausblicke, zeigen dir die Landschaft abseits des Strands und sind besonders schön zum Sonnenuntergang, wenn die Küste im warmen Licht liegt.
SUP und Kajak
Für ruhigere Wasserzeit bieten sich SUP und Kajak an. Du gleitest entlang der Küste, entdeckst kleine Ecken und bekommst eine ganz andere Perspektive auf das Meer. Perfekt als aktive Erholung oder als Abwechslung, wenn du einmal bewusst langsamer machen willst.