Mein Name ist Helen Blum. Im Jahr 2024 habe ich meinen sicheren Job bei einer internationalen Entwicklungsorganisation gekündigt, um mich voll und ganz meiner Leidenschaft zu widmen: Yoga und Kunst, genauer gesagt: Der Herstellung von Schmuck.
Ich habe vor sechs Jahren angefangen, Yoga zu praktizieren – in einer Zeit, in der ich mich sehr verloren fühlte und nicht wusste, was ich eigentlich mit meinem Leben anfangen wollte.
Damals stand ich kurz vor dem Abschluss meines Studiums in International Business und eine Sache war mir schon klar: Ich wollte keinen klassischen 9-to-5-Job wie alle anderen um mich herum. Ich wusste, dass ich mein eigenes Business gründen wollte – aber ich hatte absolut keine Ahnung, worum es dabei gehen sollte. Also habe ich weiterstudiert und meinen Master in Bioökonomie gemacht, bin dann nach Chile gezogen und habe schließlich in einer internationalen Entwicklungsagentur gearbeitet. Klingt erstmal spannend, ich weiß – am Anfang hat mir die Arbeit auch viel Spaß gemacht, vor allem während der Feldarbeit in Südamerika. Aber mit der Zeit habe ich die Freude an dem Job verloren. Ich arbeitete die meiste Zeit alleine im Home Office und fragte mich insgeheim wieso eigentlich nicht Mitarbeiter in den jeweiligen Ländern den Bericht schreiben, die müssen ja wohl mehr Ahnung von der Materie haben.
Und weißt du, was der schlimmste Teil daran war? Montagmorgens aufzuwachen mit einer ganzen Woche Arbeit vor mir, auf die ich keine Lust hatte und nur von Wochenende zu Wochenende zu leben. Meine negativen Gedanken wurden immer lauter…
Gleichzeitig habe ich endlich herausgefunden, was meine wahre Leidenschaft ist – und womit ich mein Herzensbusiness aufbauen wollte: meine Liebe zu Yoga und Kunst mit der Welt zu teilen und Menschen dabei zu unterstützen, ein achtsameres Leben zu führen. Ich war nie Tänzerin oder Turnerin. Als ich mit Yoga begann, hatte ich überhaupt kein Körperbewusstsein. In der Schule war Sport eigentlich immer eines meiner schlechtesten Fächer. Ich glaube am schlimmsten war für mich einfach, die ständige Bewertung. Meine Gedanken waren ständig nur negativ. Aber mit Yoga kam plötzlich eine Ruhe in mich, ein neues Körpergefühl – und schon bald entwickelte ich Routinen, die mich und mein Leben von innen heraus verändert haben. Vor vier Jahren habe ich meine erste Yogalehrerausbildung gemacht – dabei habe ich nicht nur viel über die körperliche Praxis (Ashtanga), sondern auch über die yogische Philosophie gelernt.
Das war ein absoluter Game Changer, weil ich dadurch gelernt habe, wie ich mir eine innere Haltung aufbauen kann, die mir ein wirklich erfülltes und glückliches Leben ermöglicht.
Das kreative Arbeiten mit den Händen begleitet mich schon mein ganzes Leben. Es hilft mir, mich voll zu konzentrieren und in einen tief meditativen Flow zu kommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass der kreative Prozess mit den Händen eine echte meditative Kraft hat. Er hilft mir, negative Gedanken auszuschalten und mich voll und ganz auf eine Sache zu fokussieren. Dabei habe ich auch viel über mich selbst gelernt – zum Beispiel darüber, wie ich mit Herausforderungen umgehe oder wie ich Entscheidungen treffe.
Ich bin so stolz darauf, dass ich mich nicht mit weniger zufriedengegeben habe als meinem Traum: ein eigenes Business aufzubauen, mit dem ich anderen helfe, ein ausgeglicheneres und erfüllteres Leben zu führen. Aber soll ich dir etwas verraten? Ich wäre heute nicht da, wo ich bin, wenn ich mir nicht regelmäßig Auszeiten nehmen würde. Ich liebe es, an Yoga-Retreats teilzunehmen – um meine Praxis zu vertiefen, mein Verständnis von Yoga weiterzuentwickeln und klarer zu sehen, welche Veränderungen gerade in meinem Leben anstehen.
Nur in der Stille um mich herum kann ich hören, was mein Herz wirklich will. Deshalb leite ich heute vor allem nationale und internationale Yoga-Retreats, in denen ich all das mit dir teile, was ich auf meiner eigenen transformierenden Reise gelernt habe. Meine Retreats helfen dir, die tiefen inneren Veränderungen anzustoßen, die du brauchst, um langfristig in ein erfüllteres, glücklicheres und sinnstiftenderes Leben zu starten.