9 Yoga-Weisheiten und wie sie deinen Alltag nachhaltig verändern

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Du kennst sie von kitschigen Kalendern, billigen Postkarten oder den beliebten Teebeuteln: Lebensweisheiten. Für die einen banale Phrasen, die eher für Brechreiz als für Motivation sorgen, für die anderen wichtige Inspirationsquellen. Besonders den Yoga-Altmeistern hat es die bedeutungsschwangere Verkürzung von ganzheitlichen Lebensphilosophien angetan. Mit erhobenem Zeigefinger blicken ihre schier unendlichen Yoga-Weisheiten aus der Vogelperspektive auf dein Leben herab und schreiben dir vor, wie du dich zu verhalten hast.

Vorschreiben? Wenn du so denkst, dann hast du leider den Sinn und Zweck dieser Weisheiten nicht so ganz verstanden. Denn wie es sich mit Inspirationsquellen immer verhält, kannst auch du völlig frei entscheiden, was du davon mit in dein Leben nimmst und wie du sie im Alltag anwenden möchtest. Wie ein Rezept, das du eigenständig verändern, verbessern oder völlig umkrempeln kannst, solltest du auch die folgenden Zitate nicht zu wörtlich nehmen, sondern flexibel auf dein Leben zuschneiden.

Ich habe dir neun solcher Yoga-Weisheiten herausgesucht, die besonders gewinnbringend für den Alltag unseres modernen Lebens sind. Ob Yoga-Fan oder nicht, egal wie spirituell du bist und was du von Lebensweisheiten im Allgemeinen hältst - wenn du dir auch nur eine dieser Weisheiten zu Herzen nimmst, kannst du dein Leben damit mit Sicherheit ein Stückchen lebenswerter machen!


1. Zum Reinkommen: Sport tut gut

“Wer Yoga übt, entfernt das Unkraut aus dem Körper, sodass der Garten wachsen kann.” (B.K.S. Iyengar)

Sport ist Mord? Der Spruch ist zum Glück schnell wieder von der Bildfläche verschwunden. Mittlerweile sollten wir alle wissen, wie gut Sport tun kann. Eine schlanke Figur, ein breiter Rücken, ein definierter Körper: Die Gründe, warum wir häufig Sport treiben, sind eigentlich komplette Nebensache! Viel wichtiger ist der positive Effekt von Sport auf unseren mentale Verfassung, unser Immunsystem und unsere Organe. Sport und Bewegung sind also wirklich ein wenig wie Unkraut jäten in unserem Garten der Gesundheit: Absolut notwendig, damit die Pflanzen wachsen und gedeihen können.

B.K.S. Iyengar begann in den 1930er Jahren, sein Wissen über Yoga zu sammeln, zu erforschen und mit modernen Methoden zu erweitern. Inspiriert wurde er von den jahrhundertealten Hatha Yoga- und Yoga Sutra-Traditionen der Meister Indiens. Er entwickelte seine eigene Yoga-Art, die besonders viel Wert auf die symmetrische und korrekte Ausrichtung des Körpers legt: Iyengar-Yoga.

So wie B.K.S. Iyengar seine Leidenschaft als Kunst verstand und neu interpretierte, kannst auch du deinen Sport stärker wertschätzen und weiterentwickeln. Egal ob Yoga oder Surfen, Wandern oder Joggen - ein erweitertes Bewusstsein über die Vorteile und Potentiale deiner Leidenschaft wird dir mit Sicherheit gut tun. Was kannst du tun, damit dein “Garten” noch besser gedeihen kann?

2. Träume fangen klein an: Set your Goals high

“Wenn dein Ziel groß ist und deine Mittel klein, handle trotzdem. Durch dein Handeln allein werden auch deine Mittel wachsen.” (Aurobindo)

Solange du nicht in einem Geldspeicher à la Dagobert Duck lebst, sollte dies eigentlich immer auf dich zutreffen, sofern du deine Ziele hoch genug steckst. Klimawandel, rechte Bewegungen, Spaltungen in der EU, aber auch persönliche Lebensziele, Karrieren und Familienträume: Kennen wir nicht alle das Gefühl von einem großen Ziel übermannt und quasi gelähmt zu werden. Was könnten wir schon jetzt machen, um unsere persönlichen und gesellschaftlichen Ziele zu erreichen? Das kannst du nur durch proaktives Handeln ändern. Und oft reicht es schon, dir das als Tritt in den Hintern in Erinnerung zu rufen und klein anzufangen.

Von dieser Lebensweisheit kannst du gleich zwei Dinge mitnehmen: Zum einen ist es sinnvoll, deine eigenen kleinen Ausreden zu hinterfragen und dir die Frage zu stellen, was dich eigentlich wirklich vom Erreichen deiner Ziele abhält. Zu wenig Zeit? Zu wenig Geld? Zu wenig Motivation? Mit großer Sicherheit ist ein erster Schritt in die richtige Richtung der beste Weg um die Steine ins Rollen zu bringen. Sobald der erste Schritt getan ist, hat der zweite Schritt das Potential, einen deutlich größeren Effekt zu erzielen als der erste.

Zum anderen kann es dir gut tun, deine Ziele noch ein kleines bisschen höher anzusetzen, als du dir zutrauen würdest. Ob beim Sport, im Privatleben oder bei der Arbeit: Wen interessiert es am Ende, ob du deine Ziele voll und ganz erreicht hast? Viel wichtiger ist doch, wie das Ergebnis selbst aussieht und wie du dorthin gekommen bist. Ein Mantra, das auch bei uns im moverii-Team gepredigt wird!

3. Rein und Raus: Atmen kann Spaß machen!

“Solange der Atem im Leibe wohnt, ist Leben da. Schwindet der Atem, so schwindet das Leben. Daher lenke Deinen Atem.” (Hatha Yoga Pradipika)

Wie oft atmest du eigentlich wirklich bewusst ein... und wieder aus… ein… und aus...? Sich der Bedeutsamkeit seiner Atmung bewusst werden ist eines dieser Dinge, die mit minimalem Aufwand schon einen großen Effekt erzielen können. Auch für unseren Gründer Adran war dies eine der wichtigsten Erkenntnisse des letzten Jahres - eine simple Erkenntnis mit hohem Lebensveränderungspotential.

In der Welt des Yoga nennt man die Atemübungen Pranayama, was mit “Kontrolle über die Lebensenergie” übersetzt werden kann. Das bewusste Lenken der Atmung wird mit zahlreichen positiven Effekten verbunden: Kurzfristig wirst du deinen Atem schon länger anhalten sowie akuten Stress besänftigen können. Wer regelmäßig Pranayama praktiziert, stärkt damit auf lange Sicht sein Nervensystem durch eine verbesserte Sauerstoffaufnahme und lindert damit nachhaltig seine Stressempfindung. Sogar ein gestärktes Immunsystem wird der regelmäßigen Praxis von Atemübungen nachgesagt!

Gelange hier zu sechs Pranayamas für Anfänger!

Auch außerhalb der Yoga-Szene erfreuen sich Atemübungen zunehmender Beliebtheit. Und zwar nicht nur zur alltäglichen Stressbewältigung! Wenn du zum Beispiel eher der härtere Typ bist, dann sind die Atemübungen der mittlerweile wissenschaftlich anerkannten Wim Hof Methode bestimmt etwas für dich. Durch kontrollierte Hyperventilation erhöhst du den pH-Wert des Blutes kurzzeitig und kannst so die Steuerung des autonomen Nervensystems ankurbeln. Was das reine Luftanhalten angeht, wirst du schon beim ersten Mal Fortschritte merken. Wim Hof verbindet das kontrollierte Atmen mit dem Aussetzen des Körpers mit extremer Kälte - Methoden die schon lange als wirkungsvoll gelten und sich in den letzten Jahren durch gutes Marketing an großer Beliebtheit erfreuen.

ACHTUNG! Führe diese Übung nur in einer sicheren Umgebung durch (am besten auf dem Sofa oder dem Boden) und nie während einer anderen Aktivität, bei der es gefährlich wäre, das Bewusstsein zu verlieren. Um dies grundsätzlich zu vermeiden, solltest du es langsam angehen lassen und zunächst mit ein bis zwei Runden starten. Und so geht’s:

  1. Lege dich oder setze dich hin.
  2. Atme zum Aufwärmen ganz entspannt 15 mal tief ein und aus.
  3. Führe jetzt 30 Power-Atemzüge durch. Atme dafür so tief wie möglich durch die Nase ein und besonders stark durch den Mund aus. Achte darauf, dass du schnell, aber nicht gehetzt atmest.
  4. Beim letzten Atemzug lässt du alles an Luft entweichen, senkst dein Kinn auf die Brust und hältst die Luft an solange du kannst. Dabei kannst du gerne die Augen schließen.
  5. Wenn du nicht mehr kannst, atme noch einmal tief ein und halte für weitere 15 Sekunden die Luft an.
  6. Geschafft! Je nachdem wie du dich fühlst und wie erfahren du bist, kannst du nun direkt in die nächste Runde gehen.



Wenn du gerne durch die Übung geleitet werden möchtest und mit etwas Hintergrundmusik besser abschalten kannst, dann kannst du dieses Video zur Hilfe nehmen. Es hilft dir auch dabei, auf die Zeit zu achten und einen gesunden Rhythmus zu bewahren. Ob du anschließend den Sprung ins kalte Wasser wagst, ist dir überlassen!

4. Du, dein bester Freund: Gönn dir Zeit für dich

“Je mehr du alleine bist, umso näher bist du deinem spirituellen Kern” (Swami Krishnananda)

Man könnte ja meinen Corona sorgt schon genug für Isolation und Einsamkeit. Aber völlig gleich, ob du gerade zu viel oder zu wenig Zeit mir dir selbst verbringst: Du könntest diese Zeit bestimmt viel besser nutzen und mehr wertschätzen. Wenn du keinen Hang zum Spirituellen hast, dann streiche dieses Wort einfach aus dem Zitat und frage dich: Was sind positive Dinge, die du aus dem Lockdown mitnehmen kannst? Hattest du endlich Zeit, dich mit dir selbst auseinanderzusetzen und solltest vielleicht das Gefühl, dir Zeit für dich selbst zu nehmen in Zukunft weniger unterdrücken?

Was der gute Herr Swami Krishnananda mit Alleinsein mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht meinte, ist diese wertvolle Zeit nur vor Bildschirmen zu verbringen. Teilweise stehen wir ja nur auf, um auf einen kleinen Bildschirm zu schauen, den ganzen Tag vor dem mittleren Bildschirm zu arbeiten und abends vor dem großen Bildschirm zu versacken. Das Thema Digital Detox ist nicht neu - es wird sogar immer bedeutsamer. Vor allem, weil die fortschreitenden Algorithmen unser Suchtpotential immer besser verstehen und ausnutzen können!

Siehe die aktuelle Situation doch mal als Chance: Wann war es einfacher, das Handy einfach mal zuhause liegen zu lassen, wenn man eh nur zum Einkaufen oder Spazierengehen das Haus verlässt. Völlig befreien kann man sich heutzutage nur sehr schwierig von der digitalen Welt, viel wichtiger ist doch, wie man mit ihr umgeht. Lasse ich das Handy einfach mal in der Schublade oder schalte es für eine gewisse Zeit auf lautlos? Welchen “Zwischenschritt”, welche einfach Maßnahmen kannst du ergreifen ohne dein Leben auf den Kopf zu stellen?

Du brauchst mehr Tipps zur digitalen Entgiftung? Dann geht’s hier entlang!

5. Know who you are: Selbstreflexion ist cool

“Der, der einzig nach innen schaut, hat eine ungetrübte Sicht nach außen.” (Swami Sivandana)

Nimmst du dir Zeit, um dein Leben zu reflektieren? Falls nicht, frage dich doch einfach mal, welche Momente dich zuletzt am meisten herausgefordert haben, welche deiner Gefühle dich eventuell überrascht oder woran du am meisten gewachsen bist. Du kannst dich auch zwingen, jeden Tag mindestens einen Satz in ein kleines Notizbuch zu schreiben. Wenn du mehr Hilfestellungen benötigst, könnten dir Apps wie Questions Diary oder Notion weiterhelfen.

Selbstreflexion hilft dir, dich und deine Mitmenschen besser zu verstehen und bewusster wahrzunehmen. So kannst du beispielsweise deine Empfindungen und Gefühle besser einordnen, diese nicht direkt auf dein Umfeld abwälzen und dich nicht leicht aus der Ruhe bringen lassen.

Ein weiteres spannendes Werkzeug zur Selbstreflexion kann der Spiegel sein. Die einen nutzen in sogenannten “Mirror Talks” das eigene Spiegelbild als Gesprächspartner. Andere begeistern sich für eine Meditationsübung namens “Mirror Gazing”, bei der du dir selbst in die Augen schaust und dabei versuchst dich durch den Spiegel genauer zu erforschen. Die Effekte können vielfältig sein: verbesserte Selbstwahrnehmung, weniger Selbstkritik, mehr Bewusstsein für eigene Emotionen und sogar für die Gefühle deiner Mitmenschen.

Aber auch bei dieser Weisheit gilt: Finde den Fehler! “Einzig” und allein nach innen schauen um die Außenwelt ungetrübt zu wahrzunehmen? Auf lange Sicht scheint dieser Weg nur etwas für hartgesottene Mönche oder Yogis zu sein. Mal davon ausgegangen, dass du nicht völlig vereinsamen willst, dann ist deine Sicht nach außen also immer getrübt - sei es durch deine Erziehung, dein Umfeld oder schlicht deiner Sehschwäche. Etwas mehr Bewusstsein für die “getrübte Sicht” deines Gegenübers kann dir in Konfliktsituationen bestimmt weiterhelfen! Empathie ist auch für das nächste Zitat ein Stichwort:

6. Gemeinsam Einsam: Die Frage der Einstellung

“Es ist wunderbar, wenn Leute, die verschiedene Ansichten haben, zusammenkommen und sich nicht auf ihre unterschiedlichen Meinungen konzentrieren, sondern auf das, was sie miteinander verbindet.” (Paramahansa Yogananda)

Du hast bestimmt schon mal von dem immer präsenter werdenden Begriff der “Bubble”, also der eigenen Filterblase, gehört. Solange du dich in deinem Fußballverein, in deiner Aktivistinnengruppe, bei deinem Stammtisch, in der WG, bei der Arbeit, deiner Familie oder dem Yoga-Studio deiner Wahl aufhältst, bist du in deiner Komfortzone. Deine Meinung wird dort eher akzeptiert und weniger hinterfragt als außerhalb. Sobald du diese Blase jedoch verlässt, wirst du mit anderen Ausgangslagen und Erwartungshaltungen konfrontiert und dir wird erst klar, wie völlig andere Erfahrungen und Umfelder für ein völlig anderes Meinungsbild sorgen.

Die modernen Algorithmen der Social Media-Plattformen verstärken diesen Bubble-Effekt noch enorm: Informationen gewinnt man nur noch durch seine individuell personalisierte Filterblase. Man kann viel mehr schon von einem permanenten “Filter-Clash” ausgehen. Auch wenn du dem ganzen nur schwer entkommen kannst und gleichzeitig nicht auf die Vorteile der digitalen Welt verzichten möchte, würde eine offenere Einstellung gegenüber anderen Meinungen uns gerade enorm gut tun. Wie kannst du denn überhaupt wissen, wie berechtigt die Sichtweise deines Gegenübers ist? Gerade in Pandemie-Zeiten ist eine erhöhte Sensibilität gefragt.

Diese Lebensweisheit ermutigt uns also unseren gewohnten Horizont hinter uns zu lassen. Während du dies normalerweise durch neue Freundeskreise oder einen Ortswechsel machen würdest, kannst du die derzeitige Situation als Chance nutzen, um dein mediales Verhalten bewusst zu gestalten. Du kannst bewusst neue Sendungen, Kanäle und Accounts ausprobieren und damit neue Perspektiven und Meinungen sammeln um deinen festgefahrenen Algorithmus mal so ordentlich zu verwirren.

7. Es gibt nur die Eine: Liebe die Wahrheit

“Ein wahrheitsliebender Mensch ist frei von Sorgen und Ängstlichkeit, er hat einen ruhigen Geist. Er wird in der Gesellschaft respektiert.” (Swami Sivandana)

Kritisches Hinterfragen ist immer gut. Alternative Medien der Wissenschaft vorziehen? Keine gute Idee! Swami Sivananda, der übrigens Medizin studierte, als Arzt praktizierte und sowohl für sein unendliches Wissen als auch für seinen konsequenten Optimismus bekannt war, würde sich heute bei den ganzen Verschwörungsmythen wahrscheinlich im Grabe umdrehen.

Natürlich darfst du Sorgen haben. Du darfst auch deine Meinung frei äußern, also sieh zu, dass du dieses wertvolle Recht nicht missbrauchst und so den gesamten Diskurs vergiftest. Hinterfrage dich selber, ob deine Meinung oder deine Denkrichtung der Suche nach Wahrheit entstammt oder doch andere, ganz natürliche menschliche Emotionen wie Sorgen und Ängste dahinterstecken. Mache dich schlau, prüfe deine Quellen, wenn es sein muss auch zweimal und schenk der Wissenschaft einfach mal ein gewisses Grundvertrauen. Ohne sie würden wir doch nur von Vermutungen und flachen Planeten ausgehen und uns von unseren Sorgen und Ängsten leiten lassen. Punkt.

8. Mit gutem Beispiel voran: Erstmal an die eigene Nase packen

“Du selbst musst der Wandel sein, den du in der Welt sehen willst.” (Mahatma Gandhi)

Genug der Belehrung: Diese Weisheit des Freiheitskämpfers und Pazifisten Mahatma Gandhi nehme ich zum Anlass, dir ein paar einfache Tipps an die Hand zu geben, wie du schon morgen zum Wandel beitragen kannst, den du in der Welt sehen willst. Zeit anzupacken!

Immer mehr Leute integrieren das Sammeln von Müll in ihren Alltag oder zumindest in ihre Ausflüge. Einfach darauf achten stets einen kleinen Behälter oder eine Tasche dabeizuhaben, Ärmel hochkrempeln und den Strand, den Wald oder den See etwas sauberer hinterlassen, als man ihn vorgefunden hat. Da freut sich das Gewissen! Ideen wie die von WILDPLASTIC gehen sogar noch einen Schritt weiter und organisieren Aufräumaktionen mit eigenen abbaubaren Müllbeuteln. Man muss sich nur mal vorstellen, wie unsere Strände aussehen würden, wenn jeder nur ein Stück Plastik bei jedem Besuch mitnehmen würde. Und das ist nur einer von unzähligen Wegen, sich der Zero-Waste-Bewegung anzuschließen.

Praktische Tipps zur Müllvermeidung im Alltag findest du bei smarticular.

Support your local! Egal ob es die heimischen Bio-Eier sind oder die lokalen Geschäfte in deiner Fußgängerzone, je lokaler das Produkt, desto besser. Muss die Hose aus Bangladesch das nächste Mal wirklich wieder über Zalando direkt vor deine Haustür geliefert werden? Viele verstehen bei dem Thema nicht, dass niemand von dir erwartet absolut konsequent zu sein. Genau wie jeder Mensch einen kleinen Teil zum Wandel beiträgt, trägt auch jeder noch so kleinste Verzicht dazu bei. Die komplette Umstellung von jetzt auf gleich klappt sowieso nicht.

Wenn du dich für nachhaltiges Reisen interessierst und bei deiner nächsten Reise lieber kleine Anbieter als große Unternehmen unterstützen willst, schreibe uns einfach eine Nachricht. Von der ökologischen Surflodge über das solarbetriebene Sporthotel bis hin zum Digital Detox Retreat findest du bei moverii eine große Auswahl von nachhaltigen Reisen kleiner Anbieter. Die aktuelle Lage stellt kleine Anbieter überall auf der Welt vor ungeahnte Herausforderungen. Konkrete Geschichten von drei unserer Partner in Costa Rica, auf Bali und in China findest du hier.

9. Alles ist Eins: Das große Ganze

“Der Rhythmus des Körpers, die Melodie des Geistes und die Harmonie der Seele komponieren die Symphonie des Lebens.” (B.K.S. Iyengar)

Wenn es um das große Ganze geht, können nicht nur Musikfans von B.K.S. Iyengar lernen. Ganzheitlichkeit nimmt im Yoga einen großen Stellenwert ein und versteht sich damit als Grundprinzip von vielen Yogis und Yoginis. Während im Westen der Körper und der Wille stark priorisiert werden, sorgt im Yoga erst der Einklang mit der Seele und dem Geist für ein Aufblühen des Individuums.

Beim Yoga lernst du durch die vielfältigen Körperbewegungen deinen eigenen Körperrhythmus besser kennen. Besonders die Flow-Varianten fördern deine rhythmische Körperwahrnehmung. Durch die Übungen und der entsprechenden Philosophie lernst du deinen Körper, deine Seele und deinen Geist miteinander in Einklang zu bringen und so innere Spannungen und Blockaden lösen.

Doch du musst nicht unbedingt Yoga machen, um Ganzheitlichkeit zu leben. Und auch als Yogi oder Yogini reicht die Asana-Praxis auf der Matte nicht aus. Für mehr Ganzheitlichkeit musst du dir die Frage stellen: Welche Bereiche deines Lebens sind wirklich wichtig? Die meisten zentrale Elemente wie Achtsamkeit, Meditation, Nachhaltigkeit, Respekt, Bewegung und Körperwahrnehmung wurden hier ja bereits angeschnitten. Zu den weiteren Aspekten zählen eine gesunde und saubere Ernährung, Optimismus und als wichtigste Grundvoraussetzung: eine gewisse Offenheit gegenüber Veränderungen!

Was willst du ändern?

Neun Yoga-Weisheiten, die neue und hilfreiche Impulse setzen können. Wie du siehst, kommt es bei den inhaltsschweren Aussagen der Yoga-Altmeister immer darauf an, wie du sie für dich deutest. Entscheide selbst, welcher Bereich deines Lebens das größte Innovationspotential hat. Den einen richtigen Weg gibt es sowieso nicht!

Wenn du Lust bekommen hast, Yoga auszuprobieren oder deine Yoga-Kenntnisse mal so richtig zu vertiefen, ist ein Yoga Retreat genau das richtige für dich. Ayurvedische Ernährung, Wellness, Fitness, Surfen, Safari oder Stille, Meditation oder Spiritualität: All das und mehr lässt sich im Urlaub hervorragend mit Yoga kombinieren. Bei uns kannst du die besten Yoga Reisen dieser Welt entdecken und vergleichen. Dafür geht es hier entlang:

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Henry

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